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Die Freiwillige Feuerwehr Nierstein besteht seit 1893 nun über 100 Jahre ohne Unterbrechnung. Sie ist aber wesentlich älter. Denn aus noch vorhandenen amtlichen Unterlagen ist ersichtlich, daß im Jahre 1829 eine Feuerwehr gegründet wurde. Auch ist in der Festschrift der Freiwilligen Feuerwehr Geinsheim anläßlich der Bannerweihe 1976 unter anderem folgendes festgehalten :
"Bei einem großen Feuer am 14. August 1791 in der Nähe der Hirtenhäuser, fielen diesem mehrere kleinere Häuser zum Opfer. Dabei waren neben den Wehren aus den umliegenden Orten auch die aus Oppenheim und Nierstein eingesetzt."
Und :
"Die Niersteiner Fuhrleut, welche die Spritze gebracht haben, erhielten ein Maß Wein und Heu, für 40 Kreuzer insgesamt, nach einer Rechnung der Kronenwirtin in Geinsheim ( Anmerkung: Über diese Feuersbrunst), ausgestellt und quittiert am 16ten July 1794."

Feuerwehrübung
im Jahr 1863 oder 1865
Vorhanden sind außerdem:
Die
" Statuten der im Jahr 1867 neu gebildeten Feuerwehr zu Nierstein, am 1. October 1867",
und :
Die
"Statistik des Feuerlöschwesens im Großherzogthum Hessen. Aufgenommen am Ende des Verwaltungsjahres 1895/96",
bezeichnet das Gründungsjahr als Freiwillige Feuerwehr 1868.
Im Erinnerungsblatt, aus Anlaß des 40 jährigen Bestehens im Jahre 1933, ist als Gründungstag der 6. Juni 1893 angegeben. Eine Bestätigung hierüber war bis heute leider nicht mehr auffindbar. Es muß leider angenommen werden, daß die diesbezüglichen Unterlagen und Dokumente bei der "Entnazifizierung" in derNachkriegszeit wie so vieles vernichtet wurde.
Dieser Zeitpunkt wurde allgemein als Gründungstermin der Freiwilligen Feuerwehr Nierstein festgehalten, da die Feuerwehr ab diesem Zeitpunkt durchgehend und ohne Unterbrechnung bestand.

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" Die "Charchierten" (Führer) der Freiwilligen Feuerwehr Nierstein im Jubiläumsjahr 1923,"
jeweils von links:
Stehend:
Friedrich Wilhelm, Heinrich Lerch III., Adam Geil, Wilhelm Engel, Jakob Frank, Johann Sander, Ludwig Faatz, Georg Kessel, Philipp Ahl, Jakob Herold, Wilhelm Steib, Fritz Schuch, Heinrich Lerch II.
Sitzend:
Mathias Darmstadt, Andreas Vowinkel, Emil Rießer, Hermann Hirsch, Willi Mayer, Fritz Bickel.
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Übergabe des TLF 16/24
am 10. Juni 1961
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