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Guck mal wer da hämmert
Der Blog mit allen Neuigkeiten über den Bau eines Geräte-hauses in der Gutenbergstraße: Teil 3 berichtet vom Abriss-auftakt: Dem ersten von vier im größeren Umfang angelegten Arbeitstagen, an deren Ende die ehemalige Pizzeria verschwunden sein soll. Mehr...
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VG-weite Großübung simuliert 200-jähriges Hochwasser |
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Der November ist normalerweise ein Monat, in dem in anderen Jahren die Phase der praktischen Übungen bereits stark am Abebben oder gar schon beendet ist. Das Jahr 2009 sollte das in dieser Beziehung Gewohnte gehörig auf den Kopf stellen, denn mit der VG-Hochwasserübung wartete der eindeutige Höhepunkt des Übungsjahres auf die Wehrangehörigen. An der Übung, die die Situation eines hundertjährigen Hochwassers bei einer prognostizierten maximalen Pegelhöhe von 7,90 Metern (in Worms) simulieren sollte, waren neben den Feuerwehren der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim auch Kräfte von DRK, THW, DLRG, Malteser Hilfsdienst, Polizei, Bundeswehr (zur Dokumentation), Bauhöfen, und Verwaltung beteiligt.
Insgesamt war die Übung auf neun Einzelszenarien aufgeteilt, diese waren:
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Dammbruchgefahr am Pumpenhaus Dienheim
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Rückstau am Flügelsbach
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Schließung aller Durchlässe der Hochwassermauer in der VG Nierstein-Oppenheim
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Vorsorgliche Evakuierung des Altenzentrums Oppenheim (dieser Übungspunkt wurde mit Statisten simuliert, hierbei wurde exemplarisch die Hauptschule und nicht das Altenzentrum evakuiert)
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Information für die Bürger
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Vermisstensuche am Campingplatz Oppenheim
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Vorsorgliche Einrichtung der VG-Verwaltung in Dalheim
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Vorsorgliche Evakuierung der Feuerwehreinsatzzentrale aus der Hauptfeuerwache Nierstein-Oppenheim
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Einrichtung eines Bereitstellungsraums für nachrückende Kräfte
Wie alle an der Übung beteiligten Kräfte, musste sich auch die Feuerwehr Nierstein, die um 8.12 Uhr alarmiert wurde, zu Übungsbeginn im Bereitstellungsraum melden, der in der mittlerweile stillgelegten US-Kaserne in Höhe von Dexheim eingerichtet war. Dort wurden die Zahl der anwesenden Einsatzkräfte und deren Fahrzeuge erfasst und diese Daten an die Einsatzleitung in Dalheim übermittelt, die die anwesenden Kräfte dann den jeweiligen Szenarien zuordnete. In der Zwischenzeit konnten die Einsatzkräfte im Bereitstellungsraum ein Frühstück zu sich nehmen.
Aufgabe der Feuerwehr Nierstein, die mit sieben Fahrzeugen an der Übung beteiligt war, war es zum einen, am Niersteiner Bahnhof den Durchgang für Fußgänger mit großen, ca. 1 Kubikmeter fassenden Sandsäcken, so genannten ,,Big Bags“, zu schließen, um ein Durchfließen des Wassers zu verhindern. Darüber hinaus waren die Wehrleute beim angenommenen Rückstau des Flügelsbachs gemeinsam mit dem THW eingesetzt. Hier galt es, in einer vorgeschriebenen Zeit, eine Mindestmenge an Wasser abzupumpen, was, da der Flügelsbach zum Zeitpunkt der Übung kein Hochwasser führte, am Oppenheimer Hafen simuliert wurde.
Gegen 14 Uhr wurde die Übung beendet. Nachdem die eingesetzten Materialien wieder auf den Fahrzeugen verstaut waren, kehrten die Niersteiner Wehrleute noch einmal in den Bereitstellungsraum zurück, wo sie ein Mittagessen erwarten sollte. Beim Abbauen wurden die Niersteiner von den mittlerweile hinzu gestoßenen Wehren aus Friesenheim, Hahnheim und Selzen unterstützt.
Weitere Kräfte aus Nierstein und Schwabsburg waren darüber hinaus auch für die Führungsstaffel in der provisorischen Einsatzzentrale in Dalheim, bei der Koordinierung des Bereitstellungsraums in der Kaserne, sowie in der ,,realen“ Feuerwehreinsatzzentrale an der Hauptfeuerwache, die während der gesamten Übung besetzt war, tätig. Darüber hinaus stellten die Niersteiner Wehrangehörigen einen Teil der Einsatzbereitschaft für reale Einsätze, um auch während der Übung die Sicherheit für die Bevölkerung gewährleisten zu können.
Weitere Informationen:
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